KI und digitale Vorhaben sicher in den Betrieb bringen.
Für mittelständische und vertrauenssensible Organisationen verbinden wir KI- und Digital-Governance mit Datenschutz, Informationssicherheit und operativer Umsetzung. So werden aus digitalen Ideen Lösungen, die wirtschaftlich sinnvoll, regulatorisch belastbar und im Arbeitsalltag verlässlich funktionieren.
Digitale Transformation scheitert selten an der Idee.
Schwieriger wird es, wenn aus einem Konzept eine zuverlässig betriebene Lösung werden soll. Denn KI- und Digitalvorhaben betreffen längst nicht mehr nur die IT. Geschäftsführung, Fachbereiche, Datenschutz, Informationssicherheit, Compliance und Kommunikation müssen unterschiedliche Anforderungen zusammenführen und gemeinsame Entscheidungen treffen.
Dabei stellen sich fünf zentrale Fragen:
Welches Vorhaben schafft einen belastbaren Nutzen – und ist zugleich sinnvoll und vertretbar?
Wer bewertet neue Anwendungen, prüft Anbieter und entscheidet über ihren Einsatz?
Welche Daten dürfen verarbeitet werden und wie müssen Systeme, Schnittstellen und Zugriffe geschützt werden?
Wie werden Anforderungen in Projektstruktur, Prozesse und einen funktionierenden Arbeitsalltag übersetzt?
Wie bleibt die Organisation bei Fehlern, Datenschutzverletzungen, Cybervorfällen oder öffentlicher Kritik handlungsfähig?
Werden diese Fragen getrennt voneinander oder erst kurz vor der Einführung geklärt, entstehen unnötige Korrekturschleifen, Verzögerungen und Lücken in der Verantwortung.
Wir bringen die beteiligten Perspektiven frühzeitig zusammen. So werden Governance, Datenschutz und Informationssicherheit nicht zu nachträglichen Hürden, sondern zu Bestandteilen einer tragfähigen Entscheidung und Umsetzung.
Von der Entscheidung bis zum sicheren Betrieb.
Sichere digitale Transformation entsteht nicht durch eine einzelne Prüfung kurz vor dem Start. Sie erfordert eine Folge aufeinander abgestimmter Entscheidungen – von der Auswahl sinnvoller Vorhaben über Governance und Absicherung bis zur Umsetzung und Vorbereitung auf mögliche Vorfälle.
Unser Vorgehen verbindet fünf Phasen:
-
1. Entscheiden
Nutzen, Prioritäten und Machbarkeit klären.
Wir analysieren Ausgangslage, Ziele und mögliche Anwendungsfälle:
Gemeinsam klären wir, welche Vorhaben einen belastbaren Nutzen versprechen, welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen und welche technischen, wirtschaftlichen oder regulatorischen Risiken bereits bei der Entscheidung zu berücksichtigen sind.
-
2. Regeln
Verantwortung und Entscheidungswege festlegen.
Wir schaffen klare Rollen, Zuständigkeiten, Prüf- und Freigabeprozesse:
Je nach Vorhaben gehören dazu eine KI-Policy, ein KI-Inventar, zulässige Nutzungsszenarien, Anbieterprüfungen sowie belastbare Dokumentations- und Kontrollprozesse.
Governance soll produktive Nutzung ermöglichen und nicht zum administrativen Selbstzweck werden.
-
3. Absichern
Datenschutz und Informationssicherheit integrieren.
Wir beziehen Datenschutz und Informationssicherheit bereits in Auswahl, Konzeption, Architektur und Projektplanung ein:
Dabei betrachten wir unter anderem Datenarten und Verarbeitungszwecke, Berechtigungen, Schnittstellen, Anbieter sowie technische und organisatorische Schutzmaßnahmen.
Risiken werden so sichtbar, solange sie noch mit vertretbarem Aufwand gelöst werden können.
-
4. Umsetzen
Anforderungen in funktionierende Praxis überführen.
Wir begleiten den Weg vom Konzept in den Arbeitsalltag:
Von Projektstruktur und Auswahlentscheidungen über Implementierung, Tests und Rollout bis zu Qualifizierung und interner Kommunikation.
Unser Anspruch ist ein Ergebnis, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern technisch funktioniert, organisatorisch angenommen wird und im laufenden Betrieb tragfähig bleibt.
-
5. Stärken
Handlungsfähigkeit für den Ernstfall schaffen.
Wir bereiten Organisationen auf Situationen vor, in denen Systeme, Prozesse oder Schutzmaßnahmen nicht wie vorgesehen funktionieren:
Dazu klären wir Melde- und Eskalationswege, Entscheidungsbefugnisse, Krisenorganisation, relevante Stakeholder und kommunikative Abläufe.
Auf Wunsch werden die Strukturen anhand eines realistischen Szenarios erprobt.
Die fünf Phasen sind kein starres Standardprogramm. Die Zusammenarbeit kann an jeder Stelle beginnen und sich auf einzelne Aufgaben konzentrieren. Gleichzeitig behalten wir die Abhängigkeiten im Blick, die für einen sicheren Betrieb entscheidend sind.
Spezialisten an den entscheidenden Schnittstellen.
Viele Beratungsangebote betrachten KI-Strategie, Datenschutz, Informationssicherheit, technische Umsetzung und Kommunikation getrennt voneinander. Die entscheidenden Risiken entstehen jedoch häufig an den Übergängen: wenn regulatorische Anforderungen technisch umgesetzt, Managemententscheidungen in Prozesse übersetzt oder neue Systeme im Arbeitsalltag verankert werden müssen.
Wir führen diese Perspektiven in einem gemeinsamen Vorgehen zusammen und sorgen dafür, dass aus unterschiedlichen Anforderungen klare Entscheidungen, realisierbare Maßnahmen und nachvollziehbare Verantwortlichkeiten entstehen.
Strategie und Umsetzung bleiben verbunden.
Wir liefern nicht nur Analysen, Konzepte und Richtlinien. Wir begleiten ihre Übertragung in Projektstrukturen, Prozesse und den operativen Alltag. Dadurch bleiben strategisches Ziel und praktische Realisierung über die entscheidenden Projektphasen hinweg aufeinander abgestimmt.
Management und Technik sprechen eine gemeinsame Sprache.
Geschäftsführungen benötigen verständliche Entscheidungsgrundlagen. IT, Datenschutz und Fachbereiche brauchen konkrete und realisierbare Anforderungen. Wir übersetzen zwischen diesen Ebenen und machen technische, regulatorische und organisatorische Konsequenzen entscheidbar.
Governance berücksichtigt Normalbetrieb und Ernstfall.
Belastbare Governance regelt nicht nur den vorgesehenen Einsatz von Technologien. Sie legt auch fest, wie Abweichungen erkannt, eskaliert und bewältigt werden. Deshalb betrachten wir Prävention, Reaktion und Kommunikation als zusammengehörige Bestandteile einer handlungsfähigen Organisation.
Verantwortung bleibt persönlich.
Die Zusammenarbeit wird nicht nach dem Erstgespräch an ein anonymes Projektteam übergeben. Konstantin Pflüger und Oliver Schwartz begleiten die Mandate selbst und bleiben in den entscheidenden Phasen ansprechbar. Das schafft kurze Wege, Kontinuität und klare Verantwortung.
So geht es weiter!
Nicht jede Organisation benötigt sofort ein umfangreiches Transformationsprojekt. Häufig ist ein klar abgegrenzter Einstieg sinnvoller: eine strukturierte Standortbestimmung, ein kompakter Umsetzungssprint, ein unabhängiges Projekt-Review oder die Überprüfung der eigenen Krisenfähigkeit.
Unsere Einstiegsformate orientieren sich an vier typischen Ausgangssituationen.
KI- und Digital-Governance-Quick-Check
Sie benötigen zunächst einen belastbaren Überblick?
Wir erfassen eingesetzte und geplante KI-Anwendungen sowie relevante Digitalvorhaben. Dabei betrachten wir Zuständigkeiten, Prüf- und Freigabewege, Datenschutz, Informationssicherheit und prioritäre Risiken.
Das Ergebnis: eine strukturierte Standortbestimmung, klar priorisierte Handlungsfelder und ein umsetzbarer Maßnahmenplan.
„KI sicher in den Betrieb“-Sprint
Sie möchten einen konkreten KI-Anwendungsfall kontrolliert produktiv einsetzen?
In einem kompakten Projekt schaffen wir die organisatorischen Grundlagen für den Einsatz. Je nach Ausgangslage gehören dazu KI-Policy und zulässige Nutzungsszenarien, Rollenmodell, Prüf- und Freigabeprozess, Anbieterbewertung, Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen, Dokumentation sowie Kommunikation und Qualifizierung.
Das Ergebnis: ein praxistauglicher Governance- und Freigaberahmen, der zum konkreten Anwendungsfall und zum Risikoprofil Ihrer Organisation passt.
Digital- oder KI-Projekt-Review
Sie planen ein Vorhaben, setzen es bereits um oder benötigen eine unabhängige Einschätzung?
Wir prüfen, ob Zielbild, Projektstruktur, technische Voraussetzungen, Governance, Datenschutz, Informationssicherheit und organisatorische Einführung zusammenpassen. Dabei machen wir Stärken, Risiken, Abhängigkeiten und noch offene Entscheidungen sichtbar.
Das Ergebnis: eine unabhängige Bewertung des aktuellen Projektstands und konkrete Empfehlungen für das weitere Vorgehen.
Cyber- und Datenschutz-Krisencheck
Sie möchten wissen, ob Ihre Organisation bei einem kritischen Vorfall schnell und abgestimmt handeln kann?
Wir überprüfen Melde- und Eskalationswege, Verantwortlichkeiten, Entscheidungsbefugnisse, regulatorische Fristen und die interne wie externe Stakeholderkommunikation. Auf Wunsch erproben wir die vorgesehenen Abläufe anhand eines realistischen Szenarios.
Das Ergebnis: eine nachvollziehbare Einschätzung der vorhandenen Krisenfähigkeit sowie konkrete Maßnahmen, um erkennbare Lücken zu schließen.
Für Organisationen mit sensiblen Daten und geschäftskritischen Prozessen.
Unser Ansatz richtet sich insbesondere an mittelständische und vertrauenssensible Organisationen, die KI und digitale Technologien produktiv einsetzen wollen, aber nicht für jede Fragestellung eigene Governance-, Security- und Transformationsteams vorhalten können.
Besonders relevant ist die Verbindung unserer Kompetenzen dort, wo regulatorische Anforderungen, technischer Schutzbedarf, komplexe Verantwortlichkeiten und hohe Erwartungen an Verlässlichkeit und Transparenz zusammentreffen.
Gesundheitswesen, Pflege und Sozialwirtschaft
Gesundheitsdaten, soziale Informationen und persönliche Lebensumstände erfordern einen besonders sorgfältigen Umgang. Gleichzeitig müssen Einrichtungen digitale Prozesse modernisieren, neue Technologien integrieren und ihre Handlungsfähigkeit im laufenden Betrieb sichern. Datenschutz, Informationssicherheit, technische Umsetzbarkeit und Vertrauen greifen hier besonders eng ineinander.
Technologie und Industrie
KI-Anwendungen, Cloud-Plattformen, vernetzte Prozesse und digitale Lieferketten schaffen Effizienzpotenziale, erhöhen aber zugleich die Anforderungen an Governance, Informationssicherheit und den Schutz von Unternehmenswissen. Entscheidend ist, technische Innovation mit klaren Verantwortlichkeiten und belastbaren Betriebsmodellen zu verbinden.
Dienstleistungsunternehmen und Organisationen mit komplexen Personalprozessen
Der Einsatz von KI in Recruiting, Personalentwicklung, internen Services und Mitarbeiterkommunikation berührt sensible Daten, Entscheidungsprozesse und Akzeptanzfragen. Tragfähige Lösungen benötigen deshalb neben Technik und Datenschutz auch verständliche Regeln, nachvollziehbare Zuständigkeiten und eine frühzeitige Einbindung der betroffenen Menschen.
Zwei Perspektiven. Ein gemeinsamer Verantwortungsanspruch.
Im Datenschutz arbeiten Konstantin Pflüger und Oliver Schwartz bereits heute gemeinsam. Mit Digital Trust Experts übertragen sie diese erprobte Zusammenarbeit auf KI- und Digitalvorhaben, bei denen technische Sicherheit, belastbare Governance, operative Umsetzung und organisatorische Verankerung zusammengehören.
-
Konstantin Pflüger
Anywhere digital GmbHTechnologie, Informationssicherheit
und digitale UmsetzungKonstantin Pflüger verbindet langjährige Erfahrung in digitalen Projekten mit Datenschutz sowie IT- und Informationssicherheit. Er beurteilt technische Realisierbarkeit, Systemzusammenhänge und Sicherheitsanforderungen und begleitet die Umsetzung von der Projektplanung bis zum laufenden Betrieb. Dabei verbindet er diese Anforderungen zu tragfähigen Lösungen.
Datenschutzauditor (TÜV NORD)
Datenschutzbeauftragter (TÜV NORD) -
Oliver Schwartz
Oliver Schwartz ConsultingKI-Governance, Datenschutz, Compliance
und organisatorische TransformationOliver Schwartz verbindet KI-Strategie und KI-Governance mit Datenschutz, Compliance und Projektmanagement. Mit juristischem Hintergrund und langjähriger Erfahrung in Management-, Change- und Krisenkommunikation übersetzt er regulatorische und organisatorische Anforderungen in verständliche Entscheidungen und begleitet ihre Verankerung im Unternehmen.
Compliance Officer (TÜV Rheinland)
Datenschutzbeauftragter (TÜV Rheinland)
Gemeinsam verbinden sie technische Realisierbarkeit mit regulatorischer Belastbarkeit und organisatorischer Umsetzung. Beide begleiten die Mandate persönlich und bleiben über die entscheidenden Projektphasen hinweg ansprechbar.
Sie möchten Ihr Vorhaben direkt mit den verantwortlichen Ansprechpartnern einordnen? In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir Ihre Ausgangslage, die wichtigsten Schnittstellen und den nächsten sinnvollen Schritt.
Ihr externer Digital-Governance-Partner.
Digitale Governance ist mit der Verabschiedung einer Policy oder dem Abschluss eines Projekts nicht erledigt. Neue Anwendungen, Anbieter und regulatorische Anforderungen verändern fortlaufend die Ausgangslage. Zuständigkeiten müssen angepasst, Risiken neu bewertet und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert werden.
Nicht jede Organisation kann oder muss dafür ein eigenes großes Governance-, Security- und Transformationsteam aufbauen. Als externer Digital-Governance-Partner ergänzen wir vorhandene Kompetenzen, begleiten neue Vorhaben und sorgen dafür, dass Regeln, Schutzmaßnahmen und Entscheidungswege mit der digitalen Entwicklung Schritt halten.
Die laufende Begleitung kann unter anderem umfassen:
Regelmäßige Governance- und Risikoreviews,
Bewertung neuer KI-Anwendungen und Digitalvorhaben,
Prüfung von Anbietern und Nutzungsszenarien,
Koordination von Datenschutz und Informationssicherheit,
Begleitung von Projekten und Freigabeentscheidungen,
Management-Sparring zu aktuellen Entwicklungen,
Weiterentwicklung von Richtlinien, Prozessen und Dokumentation,
Vorbereitung auf kritische Vorfälle und veränderte Risikolagen.
Häufige Fragen zur sicheren digitalen Transformation.
Was gehört zu einer KI-Governance im Mittelstand?
Eine KI-Governance schafft den organisatorischen Rahmen für einen kontrollierten und produktiven KI-Einsatz. Dazu gehören eine Übersicht der verwendeten und geplanten Anwendungen, klare Verantwortlichkeiten, zulässige Nutzungsszenarien, Prüf- und Freigabewege, Dokumentationspflichten sowie Regeln für Überwachung und Eskalation. Der Umfang sollte sich an den tatsächlichen Anwendungen, Risiken und vorhandenen Strukturen orientieren. Ziel ist kein möglichst umfangreiches Regelwerk, sondern eine Organisation, die nachvollziehbar und handlungsfähig entscheiden kann.
Braucht jedes Unternehmen eine eigene KI-Richtlinie?
Eine KI-Richtlinie ist sinnvoll, sobald Mitarbeitende KI-Anwendungen nutzen oder konkrete Einsatzszenarien geplant werden. Sie schafft Orientierung darüber, welche Werkzeuge und Daten verwendet werden dürfen, welche Ergebnisse überprüft werden müssen und an wen sich Beschäftigte bei Fragen wenden können. Welche Vorgaben rechtlich erforderlich und wie detailliert sie auszugestalten sind, hängt von den eingesetzten Systemen und Nutzungssituationen ab. Eine Richtlinie allein genügt jedoch nicht: Sie muss durch Zuständigkeiten, Prozesse, Qualifizierung und praktische Hilfestellungen ergänzt werden.
Wie hängen EU AI Act, Datenschutz und Informationssicherheit zusammen?
Der EU AI Act stellt abhängig von Anwendung, Risikokategorie und Rolle einer Organisation unterschiedliche Anforderungen an den Einsatz von KI-Systemen. Die Datenschutz-Grundverordnung ist relevant, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Die Informationssicherheit betrachtet zusätzlich den Schutz von Daten, Systemen, Schnittstellen und Zugriffswegen. Diese Perspektiven ersetzen einander nicht. Ein KI-Vorhaben kann datenschutzrechtlich zulässig sein und dennoch Sicherheits- oder Governance-Risiken aufweisen. Deshalb sollten die Anforderungen gemeinsam und bezogen auf den konkreten Anwendungsfall geprüft werden.
Welche KI-Anwendungen sollten Unternehmen erfassen?
Eine zentrale Übersicht sollte grundsätzlich alle im Unternehmen eingesetzten und konkret geplanten KI-Anwendungen berücksichtigen. Dazu gehören eigenständige KI-Werkzeuge, KI-Funktionen in vorhandener Software, Pilotprojekte und relevante Anwendungen, die Beschäftigte im Arbeitsalltag nutzen. Wie ausführlich eine Anwendung bewertet und dokumentiert werden muss, richtet sich unter anderem nach den verarbeiteten Daten, dem Einsatzzweck, dem Grad der Automatisierung und den möglichen Auswirkungen auf Menschen oder Geschäftsprozesse. Ziel ist Transparenz, nicht eine Inventur zum Selbstzweck.
Wie kommt ein KI-Anwendungsfall sicher in den Betrieb?
Am Anfang stehen ein nachvollziehbarer betrieblicher Nutzen und eine klar benannte Verantwortung. Anschließend müssen Anbieter, Datenverarbeitung, Berechtigungen, Schnittstellen, Risiken und technische Voraussetzungen geprüft werden. Hinzu kommen Freigabe- und Dokumentationsprozesse, Tests, menschliche Kontrolle, Qualifizierung der Anwender sowie Regeln für Monitoring und Eskalation. Ein KI-System ist nicht allein deshalb betriebsbereit, weil es technisch funktioniert. Es muss auch regulatorisch eingeordnet, organisatorisch verankert und im Arbeitsalltag kontrollierbar sein.
Wann sollten Datenschutz und Informationssicherheit einbezogen werden?
Datenschutz und Informationssicherheit sollten bereits bei der Beschreibung des Anwendungsfalls und vor der Auswahl eines Anbieters berücksichtigt werden. In dieser Phase lassen sich Anforderungen noch in Leistungsbeschreibung, Architektur, Berechtigungskonzept und Vertragsgestaltung integrieren. Werden diese Fragen erst kurz vor dem geplanten Start gestellt, sind wichtige Entscheidungen häufig bereits getroffen. Das führt zu zusätzlichen Kosten, Verzögerungen oder vermeidbaren Einschränkungen. Frühzeitige Einbindung erleichtert deshalb die Umsetzung, statt sie zu bremsen.
Was sollte für einen Datenschutz-, Cyber- oder KI-Vorfall vorbereitet sein?
Vor einem möglichen Vorfall sollten Melde- und Eskalationswege, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse eindeutig geklärt sein. Die Organisation muss wissen, wer den Sachverhalt bewertet, welche internen und externen Stellen einbezogen werden und welche regulatorischen Fristen zu beachten sind. Ebenso wichtig sind aktuelle Stakeholderlisten, vorbereitete Kommunikationsabläufe und eine belastbare Dokumentation. Eine realistische Übung zeigt, ob diese Strukturen auch unter Zeitdruck funktionieren und an welchen Stellen noch Lücken bestehen.
Beraten die Digital Trust Experts nur oder begleiten sie auch die Umsetzung?
Digital Trust Experts entwickelt nicht nur Strategien, Governance-Modelle und Richtlinien. Je nach Vorhaben begleiten wir auch Projektstruktur, Auswahlentscheidungen, Anbieterprüfungen, technische und organisatorische Anforderungen, Freigabeprozesse, Dokumentation, Tests, Rollout, Qualifizierung und interne Kommunikation. Welche Aufgaben wir unmittelbar übernehmen und welche Beteiligten zusätzlich benötigt werden, wird zu Beginn des Vorhabens geklärt. Entscheidend ist, dass Beratung und Umsetzung aufeinander abgestimmt bleiben und das Ergebnis im laufenden Betrieb funktioniert.
Lassen Sie uns Ihr Vorhaben gemeinsam einordnen.
Nicht jede Fragestellung beginnt mit einem bereits vollständig definierten Projekt. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Ihre Organisation steht, welche Schnittstellen besonders relevant sind und welcher nächste Schritt einen konkreten Nutzen schafft.
Erstgespräch vereinbaren
Wählen Sie direkt einen passenden Termin für ein etwa 30-minütiges Gespräch. Bei der Buchung können Sie kurz angeben, worum es geht. So können wir uns gezielt auf Ihre Ausgangslage vorbereiten und den fachlich passenden Ansprechpartner einbeziehen.
Dieser Inhalt kann leider nicht angezeigt werden, da Sie der Speicherung der für die Darstellung notwendigen Cookies widersprochen haben. In den Einstellungen erfahren Sie mehr über die Nutzung von Cookies auf dieser Seite und können Ihre Präferenzen detailliert anpassen.
